Die Überwindung des "inneren Schweinehundes"

Als ich letztes Jahr auf der Wanderung mit Freunden war, meinte der eine, dass er gerne einmal weg vom Rummel ein IGLU bauen und darin übernachten würde. Doch würde er halt das gerne in Gemeinschaft tun. So habe ich mich dann gleich entschlossen, mich dafür begeistert zu zeigen, auch wenn ich bereits da an Kälte, Nässe und Überwindung dachte.
Die IGLU-Tage waren in der ersten Hälfte Januar 2015 angesagt und so freute ich mich irgendwie, dass es keinen Schnee hatte. Doch so einfach kam ich nicht davon — es wurde ein neuer Termin im Februar angesetzt. Und nun waren die Schneeverhältnisse ideal. So biss ich in den sauren Apfel und zu dritt machten wir uns auf zum Kronberg im Appenzellischen. Es war ein wunderbar sonniger und warmer Freitag und wir haben unser IGLU innerhalb von 4,5 Stunden aufgebaut. So hatten wir am Abend noch sehr viel Zeit, es uns gemütlich zu machen. Wir kochten und genossen den Abend bei Essen und Fackelschein und einem wunderbaren Ausblick auf den nahen Säntis.

Doch es wurde schnell recht kalt und so war es nicht verwunderlich, dass wir bereits um 21 Uhr in die Schlafsäcke verkrochen. Zuvor habe ich mich noch überwunden, die Zähne zu putzen und ich war dann als letzter in meinem IGLU-Nachtlager. Mein neu gekaufter Schlafsack war für Temperaturen bis -5° ausgelegt und ich war zuversichtlich, dass ich nicht frieren würde. Doch nach vier Stunden Schlaf kroch die Kälte ein und ich musste mir eine Jacke anziehen. Es war erträglich - nicht so wie im warmen Bett zu Hause, aber einfach ein riesiges Erlebnis. Als wir so um 7 Uhr erwachten, war es bereits recht hell und es zeigte sich über uns ein Emmentalerdach. Unsere generierte Wärme hat Löcher und Ritze in das IGLU-Dach gefressen.

Zuletzt im Schlafsack aber zuerst angekleidet und aus dem IGLU. Es war überstanden und dies trotz arger Kälte ganz human. Das von mir zu Hause vorbereitete Porridge war dann schnell heiss und erwärmte uns. Die Schlittelabfahrt mit Sack und Pack ins Tal, rundete das Abenteuer ab.

Es hat sich gelohnt, einmal über den eigenen Schatten zu springen und etwas "Unbequemes" zu unternehmen.

iglu

Unser IGLU am Samstag nach der Übernachtung



Denke und handle!

So oft es mir möglich ist, werde ich in diesem Bereich ein Zitat oder einige persönliche Gedanken veröffentlichen.

Denke und handle!
Die Kraft unserer Gedanken
Mit der Ausbildung zum Autosuggestions-Trainer nach der Mehode Coué beim Verein Coué Schweiz im November 2019 erhielt ich einen zusätzlichen Ansporn, mich mit der Kraft unserer eigenen Gedanken zu beschäftigen.
Denke und handle!
Warum auch in die Ferne schweifen - wenn es hier so wunderschön ist?
Es ist Reisezeit, die Badi bietet genügend Schattenplätze, auf den Gehwegen und in den Läden ist es angenehm ruhig und lässt uns etwas länger verweilen. Das Leben beschenkt uns mit wunderschönen und warmen Sommertagen, das nahe Schwimmbad aber auch die Reuss laden zum Bade ein. Auf Lorze und Reuss mit dem Kanu unterwegs und in nächster Nähe die Natur geniessen.
Denke und handle!
Das höchste der Gefühle
Dieses Wochenende durften wir die Vermählung von Christian (mein ältester Sohn) und Manuela feiern. Schon während Monaten freuten wir uns auf diesen Anlass. Nicht nur die äusseren Umstände stimmten, auch alles rundherum war sehr gelungen.
Denke und handle!
Freiwilligenarbeit als Herausforderung
Die letzte Zeit setze ich mich vermehrt in der Freiwilligenarbeit ein. So sind Beatrice und ich seit gut einem Jahr in unserer regionalen Genossenschaft KISS - Nachbarschaftshilfe tätig und seit März bin ich nun auch dem Vorstand des Dachvereins Schweiz beigetreten. Schon bevor ich mich für diese Vorstandsarbeit entschied, wusste ich, dass es zum Teil grosse Differenzen zwischen einzelnen Genossenschaften und dem Vorstand gab und weiterhin gibt.
Denke und handle!
Die Kraft und die Zeichen der Natur
Wenn wir unterwegs sind, sei dies zu Fuss, per Bahn oder Bus im Wald oder auch in der Stadt können wir enorm viel entdecken. Wir müssen dazu nur bereit sein und das Leben bringt uns sehr viele Eindrücke und Erkenntnisse. Es zeigt uns die Sonnenseite, aber auch die Schattenseite. Die Sonnenseite ist hell, warm und trocken, die Schattenseite oft dunkler, feucht und - wie im Bild unten - noch mit Moos bewachsen. Doch aus meiner Sicht gibt es kein gut oder schlecht, denn jede Seite hat ihre Eigenschaften. An der Sonne ist es warm und ideal zum anlehnen, das Moos ist weich und würzig und eigenet sich erst noch hervorragend zu Dekorationszwecken.
Denke und handle!
Was und wem kann ich glauben?

Momentan bin ich am Lesen des vierten Bandes "Anastasia" von Wladimir Megre, herausgegeben vom Govinda-Verlag, in welchem das Thema Schöpfung betrachtet wird. Die Bücher sind im Vergleich zu den drei Bänden Gespräche mit Gott (insbesondere Band 1) eine recht grosse Herausforderung. Auch das zweite Buch von Bernadette Meier "Christina - Die Vision des Guten" hatte einige Dinge drin, welche meine Gedankenwelt gewaltig forderten und meine Dogmen über den Haufen warfen. Doch bei Anastasia geht es noch einen Schritt weiter. Allerdings bin ich überzeugt, dass in den folgenden Büchern von Christina von Dreien vieles in dieselbe Richtung gehen wird.

Erst mit dem Lesen des Buches "Schöpfung" kam mir der Gedanke, einmal etwas über Anastasia zu googeln. Und wie schon so oft, wurden durch die unterschiedlichsten Berichte meine Gedanken ziemlich durchgerüttelt: Was soll das? Was soll ich nun glauben? Was ist erfunden und was ist wahr? Wie soll ich damit umgehen? Inzwischen gibt es auch in der Schweiz einige Anastasia-Gruppierungen, welche meist als Sekten bezeichnet werden. Und nun wollte ich noch einmal ganz genau wissen, was eine Sekte ist.

15.03.2019